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Vermögensaufbau: Machen Sie mehr aus Ihrem Geld

Vermögensaufbau

Mit der richtigen Anlagestrategie lässt sich auch mit kleinen Anlagebeträgen langfristig Vermögen aufbauen.

Um Vermögen nachhaltig aufzubauen, braucht es ein gutes Konzept: die Anlagestrategie. Ausschlaggebend für die passende Strategie sind die individuelle finanzielle Situation, die Anlageziele und die Risikobereitschaft. Mit einem durchdachten Anlagemix lassen sich so gute Erträge erzielen.

Inflation und das derzeit niedrige Zinsniveau sorgen dafür, dass Vermögen auf Girokonten oder Sparkonten immer weniger wert wird. Damit Sparer keinen Kaufkraftverlust erleiden, müssen ertragreichere Anlageformen gefunden werden. Grundlage für den Vermögensaufbau ist eine passende Anlagestrategie. Um diese zu erarbeiten, erstellt ein Finanzdienstleister als ersten Schritt ein genaues Anlegerprofil. Dabei werden folgende zentrale Punkte geklärt:

  • Anlageziel
  • Anlagedauer
  • Individuelle Lebenssituation
  • Risikobereitschaft
  • Kapitaleinsatz

„Mit diesem Anlegerprofil lässt sich eine geeignete Anlagestrategie erarbeiten. So kann ein gutverdienender, alleinstehender 30-jähriger mit einem sicheren Job mehr Risiko in Kauf nehmen als ein 50-jähriger Durchschnittsverdiener mit Familie und in einem unsicheren Arbeitsverhältnis. Allgemein gilt, dass eine konservative Anlagestrategie ein geringes Risiko birgt, allerdings bei überschaubaren Ertragschancen, während bei einer aktiven Strategie höhere Gewinne in Aussicht stehen – bei höherem Anlagerisiko“, sagt Margit Eidenhammer, Obfrau der Fachgruppe Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Salzburg. Sehr sichere Anlagearten sind etwa Sparbuch, Bausparer und Tagesgeldkonto, allerdings sind hier derzeit kaum Erträge zu erzielen. Bessere Ertragschancen gibt es bei Fonds, Aktien, Edelmetall oder Immobilien – je nach Anlageart mit unterschiedlichen Risiken. Die relativ neue Form der Geldanlage in Kryptowährungen wie etwa Bitcoins ist nach wie vor sehr spekulativ bei hohem Risiko.

Gute Streuung für mehr Sicherheit und Ertragschancen

Eine breite Streuung (Diversifikation) beim Anlagekapital ist sehr wichtig: So kann ein Teil des Anlagekapital „sicher“ bei geringem Risiko veranlagt werden, während der andere Teil des Kapitals in Anlageprodukte mit höherem Risiko investiert wird – bei höheren Ertragschancen. Am besten wird – je nach verfügbarem Anlagekapital – in unterschiedlichen Anlageprodukten angelegt (zum Beispiel eine Kombination aus Bausparer, Goldanlage und Fondssparen), um die Sicherheit zu erhöhen kann aber auch innerhalb einer Anlageart gestreut werden. So wird bei der Wertpapieranlage häufig in verschiedene Unternehmen unterschiedlicher Branchen oder Regionen investiert. Ein guter Anlagemix ist also empfehlenswert: Wer auf mehrere Anlageformen setzt, kann langfristig wesentlich höhere Erträge erzielen.

Das Terrassenmodell der Geldanlage verdeutlicht, wie durch Streuung Sicherheit erzielt wird und Sparziele erreichbar werden.

Anlageformen und Risikoklassen

Anlagemöglichkeiten gibt es viele: Sparbuch, Festgeldkonto, Aktien, Fonds, Edelmetalle, Immobilien – mit unterschiedlichen Ertragsaussichten. Die Österreicher nutzen weiterhin gerne Sparbuch und Bausparen, denn damit wird vor allem Sicherheit und Stabilität in Verbindung gebracht. Derzeit sind mit diesen Sparformen jedoch kaum Erträge zu erzielen

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. Beim Bausparen gibt es immerhin noch die staatliche Bausparprämie. Als sichere Anlageform eignet sich der Goldkauf, dabei muss aber der Goldwert im Auge behalten werden, denn er kann kräftig schwanken. Eine weitere sichere Anlageart ist die Investition in Immobilien: Dafür braucht es aber in der Regel einen hohen Kapitaleinsatz, das Geld bleibt langfristig gebunden. Gute Erträge können durch Vermietung oder durch Wiederverkauf nach einer Wertsteigerung erzielt werden.

Geringe Risiken für den Anleger haben vor allem Fonds der Risikoklassen 1 und 2 unserer Risikopyramide.

Eine weitere Anlagemöglichkeit ist das Fonds-Sparen: Dabei können wesentlich höhere Erträge als beim Sparbuch erzielt werden. Mit Fondssparplänen lassen sich auch mit kleinen regelmäßigen Beträgen ab 50 Euro langfristig gute Ergebnisse erreichen. Ein Finanzdienstleister hilft bei der Erarbeitung individueller Sparpläne und weiß, welche Fonds sich je nach Risikobereitschaft eignen. Investmentfonds setzen sich aus den Anteilen vieler Anleger zusammen, wobei die Anteile vom jeweiligen Vermögenseinsatz abhängen. Der Fonds besteht aus verschiedenen Wertpapieren unterschiedlicher Risikoklassen, um eine Risikostreuung zu erreichen. Durch diese Streuung wird erreicht, dass das Verlustrisiko reduziert wird. Kommt es zu Verlusten bei bestimmten Wertpapieren im Fonds, wird das durch andere stabile Wertpapiere ausgeglichen. Je nach Zusammensetzung gibt es sehr sichere, aber auch risikoreiche Fonds. Sie lassen sich in Risikoklassen einteilen, die in Abhängigkeit von der Risikobereitschaft auch unterschiedliche Ertragschancen bieten. Beim Wertpapiersparen gilt grundsätzlich: Je höher das Risiko, desto höher die Gewinnchancen. „Fondssparen ist auch für den auf Sicherheit bedachten Anleger eine echte Alternative. Wichtig ist dabei eine längerfristige Anlage, eine breite Streuung und die richtige Risikoklasse des Fonds“, sagt Eidenhammer.

Wer langfristig Geld zur Verfügung hat und ein höheres Risiko in Kauf nimmt, kann auch in Aktien investieren. Wichtig ist dabei die sorgfältige Auswahl der Wertpapiere und der richtige Zeitpunkt von Kauf und Verkauf. Um mit den Anlageformen Fonds und Aktien gute Erträge zu erzielen, braucht es allerdings stets aktuelles Marktwissen. Daher ist eine gute Beratung und Experten-Begleitung bei dieser Anlageform sehr wichtig.

Magisches Dreieck der Geldanlage

Das magische Dreieck der Geldanlage

Alle Anlagearten haben gemeinsam, dass sie im Spannungsverhältnis zwischen Sicherheit, Liquidität und Rentabilität stehen: Diese drei Begriffe bilden das magische Dreieck der Vermögensanlage. Daraus lassen sich folgende drei Kernaussagen ableiten:

  • Geldanlagen mit hoher Sicherheit und hoher Liquidität bzw. schneller Verfügbarkeit sind wenig rentabel (z. B. Sparbücher ohne zeitliche Bindung),
  • Geldanlagen mit hoher Rentabilität und hoher Sicherheit sind nicht liquide bzw. schnell verfügbar (z. B. langfristige Anleihen),
  • Geldanlagen mit hoher Rentabilität und schneller Verfügbarkeit sind riskant bzw. weisen eine niedrige Sicherheit auf (z. B. risikobehaftete Aktien).

Grundsätzlich gilt also: Je sicherer eine Geldanlage ist, desto geringer fällt die Rendite aus, hohes Risiko bedeutet hingegen höhere Ertragschancen.

Richtige Strategie braucht viel Fachwissen

Beim Wertpapiersparen gibt es verschiedene Strategien, die die Erträge erhöhen können. Die Salzburger Finanzdienstleister geben einen kurzen Einblick in einige Wertpapier-Anlagestrategien:

  • Buy-and-Hold-Strategie: Dabei werden Einzelaktien von Unternehmen gekauft und langfristig gehalten. Hierbei handelt es sich um eine langfristige Anlage, verkauft wird erst nach einem langen Zeitraum, Kursschwanken werden durch den langen Zeitraum der Anlage ausgeglichen. Eine Streuung auf mehrere Unternehmen unterschiedlicher Branchen ist dabei sinnvoll.
  • Antizyklische Strategie: Wertpapiere werden dann gekauft, wenn sie an Wert verlieren, bei folgenden Kurssteigerungen wird mit Gewinn verkauft. Da eine genaue Voraussage der Entwicklung schwierig ist, ist das Risiko hoch.
  • Prozyklische Strategie: Investiert wird in Unternehmen, die sich auf Wachstumskurs befinden.
  • Growth-Strategie: Dabei wird in Unternehmen investiert, für die in den nächsten Jahren ein Wachstum erwartet wird wie etwa junge Unternehmen mit neuen Technologien. Das Risiko ist dabei erhöht.
  • Value-Strategie: Ähnlich wie bei der Growth-Strategie wird ein Unternehmenswachstum erwartet, allerdings aufgrund genauer Unternehmensanalysen und nicht aufgrund der Börsendaten.

Der Cost-Average-Effekt reduziert bei der Wertpapier-Anlage das Risiko: Dabei werden durch die laufende Veranlagung eines gleichbleibenden Betrags bei fallenden Kursen mehr Anteile und bei steigenden Kursen weniger Anteile gekauft. Um die richtige Strategie beziehungsweise die richtige Mischung zu finden, ist viel Marktwissen wichtig. Da der Anleger im Normalfall nicht die Zeit hat, sich das nötige Fachwissen anzueignen, um jedes Produkt im Detail zu verstehen, ist die Beratung durch Spezialisten umso wichtiger. Die Salzburger Finanzdienstleister haben die Entwicklungen im Blick, kennen die Risiken und können daher die Anlagestrategie gut auf das Anlegerprofil und die Risikobereitschaft abstimmen.

Die verschiedenen Strategie-Typen

  • konservativer Anleger: Sicherheit ist wichtiger als die Rendite
  • ausgewogener Anleger: Sicherheit steht im Vordergrund, legt einen Teil aber auch in Anlagearten mit überdurchschnittlichem Chance-Risiko-Profil
  • dynamische Anleger: hohe Erträge sind das große Ziel, dafür wird auch hohes Risiko in Kauf genommen

Tipp: Anlage in der Krise

Gerade in Krisenzeiten ist die Geldanlage ein schwieriges Thema, da auch im Finanzbereich viel Unsicherheit herrscht. Wichtig ist es, keine schnellen Entscheidungen zu treffen oder in Panik zu verfallen: Von schnellen Verkäufen oder Käufen aus Angst ist dringend abzuraten. Bei einer breiten Streuung des Anlagevermögens ist für Stabilität gesorgt. Mit einer soliden Anlagestrategie ist man gut aufgestellt – das gilt auch in Krisenzeiten.

Mit einer soliden Anlagestrategie ist man auch in Krisenzeiten gut aufgestellt.

Fazit

Mit der richtigen Anlagestrategie lässt sich auch bei kleinen Sparbeträgen langfristig ein solider Vermögenszuwachs erzielen. Für den Vermögensaufbau ist es wichtig, so früh wie möglich mit der strategischen Anlage zu beginnen und auf einen guten Anlagemix zu setzen. Die Salzburger Finanzdienstleister beraten bei der individuellen Anlagestrategie, stellen durch Vergleich die Auswahl der geeigneten Anlageprodukte sicher und begleiten mit Marktwissen beim langfristigen Vermögensaufbau. Hier geht es zum Finanzdienstleister in Ihrer Nähe.

Redaktion
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