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Geld gut anlegen mit Wertpapieren

© wildbild

Bei der Mehrheit der Österreicher zählt der Sicherheitsgedanke bei der Geldanlage. Im Hinblick auf Wertpapiere ist man sehr vorsichtig und hat Angst vor Verlusten des Geldes durch Spekulationen. Angesichts des realen Geldwertverlusts bei Sparformen wie dem Sparbuch-Sparen können Wertpapiere allerdings die bessere Anlageform sein. Vorausgesetzt, man setzt auf sichere Investments.

Grundsätzlich gilt bei allen Wertpapieren: Je höher das Risiko, desto größer sind die Gewinnchancen. Wer hohe Erträge erzielen möchte, muss mehr wagen. Daher sollte dafür nur Geld eingesetzt werden, dessen Verlust für den Anleger zu verschmerzen ist. Es lassen sich aber auch bei geringem Risiko gute Erträge erzielen. Wichtig dabei: Die Anlage in Wertpapieren macht nur langfristig Sinn, denn so werden Kursschwankungen ausgeglichen. In der Wertpapieranlage sollte man sich nicht ganz ohne Kenntnisse versuchen. Es macht sich bezahlt, dabei die Beratung von Experten zu nutzen. Sie haben den Markt im Blick und wissen, welche Strategie für die jeweilige Investitionshöhe und Risikobereitschaft passen. „Gerade bei der Wertpapieranlage lässt sich das Risiko durch breite Streuung und Wertpapiere solider Unternehmen deutlich reduzieren. Für kleine Budgets empfiehlt sich das Fonds-Sparen, denn die Bündelung des Kapitals mehrerer Anleger macht eine breitere Streuung möglich“, sagt Mag. Rupert Lanzendorfer, Fachgruppenobmann der Salzburger Finanzdienstleister.

Risiko beim Fonds-Sparen besser kalkulierbar

Beim Investment-Fonds wird das Kapital aller Anleger gemeinsam in Aktien, Anleihen oder Immobilien angelegt. Verwaltet wird der Fonds von einer Kapitalanlage- oder Investment-Gesellschaft, Fondsmanager treffen die Anlageentscheidungen. Absolut sichere Fonds gibt es nicht, je breiter das Fondsvermögen gestreut ist und je mehr Anteile an soliden Unternehmen er beinhaltet, desto geringer ist aber das Risiko. Die Gewinne sind dann zwar überschaubar, dennoch ist es eine solide Anlagemöglichkeit mit stetigem Kapitalzuwachs. Hohe Renditen sind vorrangig bei langer Laufzeit möglich. Zu den sichersten Fondsarten zählen Renten-, Dach- und Immobilienfonds. Mehr Risiko, aber auch höhere Ertragschancen, gibt es bei reinen Aktienfonds.

Genaue Marktbeobachtung wichtig

Wer in Wertpapiere investiert, muss sich im Klaren sein, dass es mit der einmaligen Investition nicht getan ist. Erträge erwirtschaftet man nur mit entsprechender Marktkenntnis. Dafür ist die genaue Marktbeobachtung Voraussetzung. Wer nun in Wertpapiere investieren will, muss aber nicht gleich zum Börsen-Guru werden, denn die Salzburger Finanzdienstleister stellen ihre Börsen- und Wertpapiererfahrung ihren Kunden zur Verfügung und übernehmen die Planung und Überwachung ihrer Vermögens-Anlage. Sie beraten auch beim Fondssparen mit Sparplan: Dabei werden monatlich zu einem Fixbetrag Fondsanteile gekauft. Bei dieser Form wird der Durchschnittskosteneffekt genutzt: Bei niedrigen Kursen werden mehr Anteile erworben als bei hohen. Der Einstiegskurs wird optimiert, da nicht zu einem einzigen Zeitpunkt Anteile erworben werden, und die Rendite verbessert sich. Da die Salzburger Finanzdienstleister unabhängig arbeiten, sind sie an keine Produkte oder Banken gebunden. So ist sichergestellt, dass die jeweilige Anlageform gewählt wird, die genau zur Lebenssituation des Anlegers passt.

Vorteile von Fonds

  • Fonds werden von Spezialisten verwaltet
  • breite Risikostreuung
  • auch mit geringem Kapitaleinsatz möglich
  • Abstimmung auf Risikobereitschaft möglich
  • Kauf und Verkauf jederzeit möglich

 

Nachteile von Fonds

  • ein Restrisiko gibt es auch bei sicheren Fonds
  • niedrigere Ertragschancen durch breite Streuung
  • zusätzliche Kosten für Fondsverwaltung

 

5 Einsteiger-Tipps zur Wertpapieranlage:

  • Wertpapiere nur kaufen, wenn Eigenmittel dafür vorhanden sind
  • Verluste der Investition sollten kalkuliert werden und nicht den finanziellen Ruin bedeuten
  • zu Beginn auf Wertpapiere solider Unternehmen setzen, die an der heimischen Börse gehandelt werden
  • kleinere Beträge bis zu 5000 Euro besser in Fonds anlegen (hohe Depot- und Transaktionskosten bei Aktien)

 

Die Leistungen als Gewerblicher Vermögensberater, Wertpapierunternehmen und Wertpapiervermittler sind an einen Befähigungsnachweis gebunden, der eine fundierte Aus- und laufende Weiterbildung erfordert. Zum besonderen Schutz der Anleger unterliegen Wertpapierdienstleistungsunternehmen außerdem der Finanzmarktaufsicht. Den Finanzdienstleister in Ihrer Nähe finden Sie hier.

 

Redaktion
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