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Zukunft der Pension gefährdet: Jetzt für das Alter vorsorgen

Für die eigene Pension vorzusorgen, lohnt sich in jedem Alter. Doch wer früher beginnt, hat am Schluss mehr davon, sagt Oskar Scherzenlehner, Ausschussmitglied der Fachgruppe Finanzdienstleister, Wirtschaftskammer Salzburg.

Während aktuell im Schnitt zwei bis drei Erwerbstätige die Pension eines/einer Pensionist:in bezahlen, wird das Verhältnis in ungefähr 30 Jahren bei 1:1 liegen (vgl. Infoheft Pensionsvorsorge). Oskar Scherzenlehner rät daher, sich möglichst früh mit der eigenen Pensionsvorsorge zu beschäftigen. Regelmäßigkeit und Langfristigkeit machen sich auf dem Weg zu einem soliden Sicherheitspolster im Alter bezahlt. Der Finanzexperte erklärt uns den Grund.

Oskar Scherzenlehner: Die maximale Pension beträgt 60 Prozent des letzten Einkommens. Deshalb ist eine private Pensionsvorsorge wichtig, um mögliche Versorgungslücken zu überbrücken. Umso früher man beginnt, desto besser ist es. Denn dann gibt es die Möglichkeit, vom Zinseszinseffekt und Cost-Average-Effekt zu profitieren.

Auch diejenigen, die es bisher verpasst haben, über die eigene Altersvorsorge nachzudenken, können mit den richtigen Maßnahmen noch von einer Pensionsvorsorge profitieren. Wir fragen Oskar Scherzenlehner, welche Finanzprodukte er seinen Kundinnen und Kunden empfehlen würde.

Oskar Scherzenlehner: Meine Empfehlung hängt stark von der individuellen Situation des Kunden bzw. der Kundin ab. Eines gilt für sie alle: Vorsorge zahlt sich in jedem Alter aus! Häufig sind eine monatliche Sparform und laufende Investitionen in Wertpapiere die effektivsten Methoden. Doch auch der Erwerb einer Immobilie, um von Mieteinnahmen zu profitieren oder der Kauf von Edelmetallen können sinnvoll sein. Je älter die Kund:innen sind, desto eher lohnt sich auch – sofern Ersparnisse vorhanden sind – ein Einmalerlag, da die Laufzeiten für einen Zinseszinseffekt zu kurz sein könnten. Was jedoch letztendlich die beste Lösung ist, hängt vom Einzelfall ab. Daher empfehle ich vor allem eins: Informieren Sie sich bei Finanzdienstleister:innen – Fragen zahlt sich aus.

Hier sehen Sie ein Video-Statement von Oskar Scherzenlehner zum Thema:

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Redaktion
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