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Der sichere Weg zur Vorsorge

Finanzberatung

Gut aufgestellt bei der Vorsorge ist man mit einer Anlagestrategie mit langfristigen Vorsorge- und Anlagezielen – abgestimmt auf die persönliche Situation. Dabei untersützen die Salzburger Finanzdienstleister.

Wussten Sie, dass die Wahrscheinlichkeit für einen „6er“ im Lotto bei 1:8 Mio. liegt? Bei diesen geringen Chancen kommt man also um die private Vorsorge nicht herum. Aber wie sorgt man am besten vor? Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort, denn die passende finanzielle Vorsorge hängt immer von den persönlichen Lebensumständen ab. Dennoch gibt es einige allgemeine Aspekte, die zu beachten sind.

Das Angebot an Vorsorgeprodukten ist groß und daher nicht leicht zu überschauen. Im Bereich der privater Pensionsvorsorge und Lebensversicherungen gibt es vielen verschiedene Modelle. Beim derzeitigen Niedrigzinsumfeld lohnt sich jedenfalls genaues Hinschauen, denn schließlich möchte man das eingesetzte Kapital möglichst mit Gewinn wiedererhalten. Etablierte Anbieter liefern hier häufig das beste Gesamtpaket, denn nicht nur gute Konditionen sind bei der Wahl zu beachten, sondern auch die Stabilität und Konstanz des Anbieters sind wichtig. „Bei Vorsorgeprodukten gilt: Früh beginnen, um den Zinseszins-Effekt zu nutzen. Dadurch lassen sich höhere Erträge erzielen“, empfiehlt Mag. Rupert Lanzendorfer, Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister Salzburg.

Möglichkeiten der Vorsorge

Zur langfristigen Vorsorge bieten sich folgende klassische Varianten an:

  • Er- und Ablebensversicherungen
  • Fondsversicherungen
  • Pensionsversicherungen
  • prämiengeförderte Zukunftsvorsorge
  • Immobilien

Ein Vorteil bei Lebens- und Erlebens-, Fonds und Pensionsversicherungen ist, dass keine Einkommens- und Kapitalertragssteuer für Einkünfte aus dieser Anlageform abgeführt werden müssen. In den Verträgen sind häufig Möglichkeiten zur variablen und flexiblen Einzahlung und Konditionen für etwaige Zahlungspausen festgelegt. Durch die Niedrigzinsphase sinken hier allerdings die Jahresprämien, daher müssen die Renditen der angebotenen Produkte genau verglichen werden. Höhere Erträge bei etwas mehr Risiko bieten fondsgebundene Lebensversicherungen. Diese Form ist besonders für junge Vorsorger geeignet, die nötigenfalls auf Produkte mit höherer Sicherheit umsteigen können.

Eine Möglichkeit ist auch die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge, die dem Bausparsystem ähnelt. Der Staat bezahlt dabei eine festgelegte Prämie zusätzlich zur eigentlichen Verzinsung – allerdings nur bis zum Antritt der gesetzlichen Alterspension. Voraussetzung ist dabei eine mindestens zehnjährige Kapitalbindung. Der jährliche Prämiensatz schwankt zwischen 4,25 % und 6,75 %. Es fallen während der Laufzeit keine Kapitalertrags-, Einkommen- oder Versicherungssteuern an. Die Prämie muss jährlich auf einem amtlichen Vordruck über die Zukunftsvorsorgeeinrichtung beantragt werden. Das Kapital aus dieser Anlageform darf allerdings nur einer bestimmten Verwendung wie Übertragung auf eine andere Zukunftsvorsorgeeinrichtung oder Überweisung an eine Pensionskasse zugeführt werden. Hier lesen Sie mehr über die Rahmenbedingungen der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge. Aufgrund der hohen Sicherheit erfreut sich die Vorsorge durch Investition in Immobilien steigender Beliebtheit. Allerdings ist hier ein hoher Kapitaleinsatz nötig und die Erhaltungskosten müssen berücksichtigt werden.

Nützliche Online-Portale für Erstinformation

Die großen Anbieter setzten mittlerweile auch im Vorsorgesegment auf Digitalisierung – zum Nutzen der Kunden. Es gibt übersichtliche und nutzerfreundliche Online-Portale und mittels Beispielrechnern lassen sich verschiedene Produkte für eine Ersteinschätzung einfach vergleichen. Wenn es an die Detailplanung der persönlichen Vorsorge geht, ist es aber jedenfalls ratsam, einen Finanzexperten hinzuzuziehen. Denn um Vorsorgeprodukte mit der Lebenssituation abgleichen zu können, muss man sie genau verstehen. Und das ist nicht immer einfach. Die Salzburger Finanzdienstleister wissen, worauf im Speziellen geachtet werden muss, damit Produkte wirklich vergleichbar sind, und helfen dabei, die passende Vorsorge zu wählen.

Staatliche Pension und private Pensionsvorsorgeprodukte sollten im Optimalfall durch weitere Anlageformen wie Immobilien, Goldanlage oder Wertpapiersparen ergänzt werden, denn ein breiter Anlagemix gibt zusätzliche Sicherheit. Als Hilfsmittel zur Wahl weiterer Anlageprodukte gibt es eine Checkliste zu Anlageprodukten des Fachverbands Finanzdienstleister. Aber auch hier gilt es, nicht wahllos auf Anlageprodukte zu setzen, sondern unter Berücksichtigung der Lebenssituation durch Marktvergleich passende Anlageformen zu wählen. Am besten aufgestellt ist man mit einer individuelle Anlagestrategie mit langfristigen Vorsorge- und Anlagezielen, die Einkommenssituation- und Lebensplanung berücksichtigt. Dabei unterstützen die Salzburger Finanzdienstleister mit ihrem Fachwissen.

Grafik Finanzhaus

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Redaktion
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