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Wenn vom Weihnachtsgeld etwas übrig bleibt

Sparschwein zu Weihnachten

Das Weihnachtsgeld lässt sich gut für die finanzielle Absicherung und zum Vermögensaufbau nutzen.

Das Weihnachtsgeld ist eine willkommene Finanzspritze zum Jahresende. Ausgegeben wird ein guter Teil davon für Weihnachtsgeschenke oder einen Winterurlaub. Wohin aber mit dem Geld, wenn etwas übrigbleibt? Wir haben Tipps, wie Sie Ihr Weihnachtsgeld optimal einsetzen.

Klug nutzen lautet die Devise für das Weihnachtsgeld: Bei laufenden Krediten sollte übriges Geld zuallererst dafür genutzt werden. Denn wer Verbindlichkeiten begleicht, spart sich hohe Kreditzinsen. Allen voran sind überzogene Konten auszugleichen, denn die Gebühren für Dispositionskredite sind hoch. Auch Teilrückzahlungen von Krediten sind meist möglich, die Konditionen dafür sind in den Kreditverträgen vereinbart.

Das übrige Weihnachtsgeld kann aber auch für den Jahresbeitrag für laufende Versicherungen wie Auto- oder Lebensversicherungen verwendet werden. Wer Versicherungsbeiträge nicht monatlich, sondern jährlich bezahlt, spart zudem meist Geld, denn für monatliche Raten werden im Normalfall Aufschläge berechnet. Bei anstehenden Fälligkeiten kann das Weihnachtsgeld jedenfalls die Rettung vor einer Kontoüberziehung sein. Empfehlenswert ist aber, laufende Aufwendungen wie Versicherungsbeiträge oder Kreditraten während des Jahres mit dem monatlichen Einkommen zu finanzieren. Am besten lässt sich das mittels Sparplan verwirklichen. Die Salzburger Finanzdienstleister helfen bei Erstellung individueller Sparpläne und -ziele, damit schon im nächsten Jahr das übrige Weihnachtsgeld für den Vermögensaufbau genutzt werden kann.

Eine andere Möglichkeit ist auch, das Restgeld zum Ansparen eines Notgroschens zu verwenden, wenn kein finanzielles Polster vorhanden ist. Tipp: Der Notgroschen sollte zwei bis drei Nettogehälter betragen, damit kurzfristig notwendige Anschaffungen wie etwa eine Waschmaschine möglich sind.

Übrige Geldbeträge langfristig anlegen

Wer keine offenen Verbindlichkeiten zu begleichen hat und bereits über ein finanzielles Polster verfügt, kann über gewinnbringende Anlagemöglichkeiten nachdenken. Das Sparbuchsparen ist nach wie vor wenig lukrativ, durch die hohe Sicherheit aber nach wie vor sehr beliebt. Bei dieser Anlageform sollte zumindest auf länger gebundene Sparbücher gesetzt werden. Der Ertrag ist derzeit allerdings auch hier überschaubar. Mit Wertpapiersparen lassen sich meist deutlich höhere Erträge erzielen – vorausgesetzt, Geldbeträge werden längerfristig angelegt. Um die Sicherheit dieser Anlageform zu erhöhen, ist auf eine breite Streuung der Wertpapiere zu achten. Eine gute Möglichkeit ist hier das Fondssparen. Wertpapiersparen ist jedenfalls eine Anlageform, die auf langfristigen Vermögensaufbau ausgelegt ist: Das Weihnachtsgeld könnte als Startgeld dienen, das durch regelmäßige Einzahlungen weiter ausgebaut wird.

Verwendung von übrigem Weihnachtsgeld nach Priorität:
  • Situationsbezogene Ausgaben für Weihnachten/Winterurlaub
  • Verwendung für fällige Jahresbeiträge von Versicherungen
  • Ausgleich überzogener Konten
  • Teilrückzahlung von Kreditverbindlichkeiten
  • Anlage/Aufstockung Notgroschen
  • Geldanlage (gebundenes Sparbuch, Startgeld für langfristige Wertpapieranlage)

Auf diese Weise wird das Weihnachtsgeld zur Absicherung der finanziellen Situation bzw. zum Vermögensaufbau bestmöglich genutzt. Bei der Wahl passender Anlagemöglichkeiten unterstützen die Salzburger Finanzdienstleister: Sie beraten objektiv und sondieren durch Vergleich das optimale Anlagepaket für Ihren dauerhaften Vermögensaufbau. Den Finanzdienstleister in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Redaktion
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