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Was versprechen Crowdfunding & Co?

Holen Sie sich Tipps, welche Finanzierungsform für Ihre Unternehmensidee passt.

Eine erhöhte Bankenregulierung sorgt für zunehmende Schwierigkeit bei der Vergabe von Krediten an Unternehmen. Jungunternehmen, die nach Startkapital suchen, aber auch expandierende Firmen orientieren sich immer mehr an alternativen Finanzierungsformen. Doch was versprechen Crowdfunding, Business Angels und Risikokapitalbeteiligungen und wie funktionieren sie?

Crowdinvesting oder Crowdfunding sind Finanzierungsformen, bei denen mehrere Personen beteiligt werden. Über verschiedenen Plattformen im Internet können vor allem Start-ups ihre Idee vorstellen. Mittlerweile gibt es schon mehrere österreichische Crowdfunding-Portale. Die Anleger bestehen meist aus einer Vielzahl unterschiedlicher Menschen, die sich mit geringen Geldbeträgen am Projekt beteiligen. Die sogenannte „Crowd“, die das Unternehmen finanziell unterstützt, bekommt dafür meist Genussrechte oder partiarische Darlehen. Das bedeutet, dass die Investoren am Erfolg des Start-ups beteiligt werden. Mit dem Alternativfinanzierungsgesetz, das letztes Jahr beschlossen wurde, ist ein spezieller Rechtsrahmen für das Crowdinvesting geschaffen worden. Auch der Fachverband der Finanzdienstleister hat mit dem Beschluss zu Standesregeln für Crowdinvesting-Plattformen für mehr Schutz und Transparenz gesorgt. Crowdfunding-Portale, die diese Initiative unterstützen, werden mit einem speziellen Siegel versehen und sind hier gelistet. Die Salzburger Finanzdienstleister beraten Sie gerne, wenn es um die Durchführung von Crowdfunding-Projekten geht.

Business Angels: Finanzielle Förderung und Erfahrungsaustausch

Eine weitere alternative Finanzierungsform sind die sogenannten Business Angels. Das sind meist Unternehmer und Manager, die sich an Start-up-Projekten beteiligen. Dabei geht es nicht nur um das Einbringen von Kapital, auch Wissen und Kontakte sollen dabei ausgetauscht werden. Die Kapitalinvestitionen betragen durchschnittlich 100.000 Euro. Business Angels sind besondere in der Anfangsphase eines Unternehmens aktiv und helfen diesem beim Ausbau. Da es aber für die Business Angels ein hohes Risiko gibt, dass das Unternehmen scheitert und somit ein hoher Prozentsatz der Investitionen verloren geht, ist der Zinssatz hoch. Für ein erfolgreiches Portfolio beträgt er zwischen 20 und 30 Prozent.

Risikokapitalbeteiligung für nicht börsennotierte Unternehmen

Zusätzlich gibt es noch sogenannte Venture-Capital-Beteiligungen. Dabei handelt es sich um Beteiligungskapital, das insbesondere an technologieorientierte, nicht börsennotierte Unternehmen gegeben wird. Der Grund: Diese bringen oftmals nicht genügend Sicherheiten für eine klassische Kreditfinanzierung auf. Die Höhe der Beteiligung liegt durchschnittlich zwischen 20 und 35 Prozent. Wie bei dem Konzept der Business Angels geht es aber nicht nur um finanzielle, sondern auch um Unterstützung durch betriebswirtschaftliches Know-how. Der Kapitalgeber bekommt im Gegenzug dazu oftmals Informations-, Kontroll- und Mitsprachrechte.

Salzburger Finanzdienstleister: Die richtige Finanzierungsform finden

Welche Finanzierungsform die Richtige ist, entscheidet der Einzelfall. Im Idealfall sollte ein Mix aus mehreren Finanzierungsmitteln sein. Eine Mischung aus Fremd- und Eigenkapital bietet Ihrem Unternehmen mehr Sicherheit. Wie diese Anteile sein sollten und welche Finanzierungsformen für Ihr Unternehmen überhaupt in Frage kommen, sollten mit Experten besprochen werden. Die Salzburger Finanzdienstleister beraten Sie gerne dabei. Hier finden Sie den Finanzdientsleister in Ihrer Nähe.

Hier gibt es ein interessantes Video zum Thema.

 

Redaktion
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