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Haben Sie schon vorgesorgt?

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Wer rechtzeitig vorsorgt, kann gelassen in die Zukunft sehen. (Bild: © stock.adobe.com)

Private Vorsorge ist zum Must-have geworden, denn niemand ist vor einer plötzlichen finanziellen Mehrbelastung oder Arbeitsplatzverlust geschützt.

In Zeiten von Geldengpässen können notwendige Anschaffungen zum Problem werden, wenn nicht rechtzeitig ein finanzieller Polster geschaffen wurde. Eine durchdachte finanzielle Vorsorge bietet ein Sicherheitsnetz in vielen Lebenslagen und ist nicht nur für die Altersvorsorge wichtig.

Rechtzeitig an die finanzielle Absicherung denken

Die Zeiten, als über Jahre hinaus mit einem gesicherten Einkommen am gleichen Arbeitsplatz gerechnet werden konnte, sind vorbei. Die wirtschaftliche Entwicklung fordert mehr Flexibilität: Das gilt auch im Berufsleben. Wer mit 25 Jahren in einem Unternehmen zu arbeiten beginnt, kann nicht davon ausgehen, bis zur Pension dort beschäftigt zu sein. Wer hier rechtzeitig vorsorgt, tappt bei beruflichen Unterbrechungen oder einem geringeren Einkommen nicht gleich in die Schuldenfalle.  Um sich stabil abzusichern, ist ein Mix an verschiedenen Anlageformen am besten geeignet. Die Produktauswahl ist dabei abhängig vom Alter, mit dem mit der Vorsorge begonnen wird, denn dadurch ergeben sich  die möglichen Laufzeiten.  Ob Fondssparen, Lebensversicherungen, Immobilien, Aktien oder Sparbuchsparen: Nutzen Sie die Beratung eines Experten für Ihre passende Kombination an Vorsorgeprodukten.

Altersvorsorge langfristig planen

Vorsorge ist wichtig, um seinen Lebensstandard auch im Alter halten zu können. Denn die staatliche Pension alleine wird dafür in Zukunft wohl nicht mehr ausreichen. Am Markt gibt es viele Produkte zur Altersvorsorge – als Konsument ist man da bei der Auswahl schnell überfordert. Wichtig ist es vor allem, die persönliche Situation genau anzuschauen. Denn besonders im Bereich der Altersvorsorge muss langfristig geplant werden. Am besten ist es, Beiträge für die Vorsorge als Fixposten wie Strom und Miete am Monatsanfang einzuplanen. Sinn macht es auch, sich die laufenden Ausgaben für bereits bestehende Versicherungen und Vorsorgeprodukte genau anzuschauen: Viele Verträge lassen sich durch Vergleich verbessern – und somit wird mehr finanzieller Spielraum geschaffen. Tipp: Wenn sich aufgrund eines akuten finanziellen Engpasses die Beitragszahlung nicht mehr ausgeht, sollte eine Pensionsversicherung nicht gleich gekündigt werden. Denn bei einer vorzeitigen Vertragskündigung erhält man nur den Rückkaufswert; dieser ist in den ersten Beitragsjahren sehr gering und kann sogar unter der Summe der eingezahlten Beträge liegen. Besser ist es, die Möglichkeit einer Beitragsfreistellung zu nutzen. Der Vertrag bleibt bestehen und die Beitragszahlungen werden fortgesetzt, wenn es finanziell wieder möglich ist.

Vorsorge zahlt sich auch bei geringer Sparleistung aus

Vorsorge lohnt sich bereits mit geringen Beträgen. Eine monatliche Sparleistung von 50 Euro ergibt bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Verzinsung mit 1,5 % ein Betrag von fast 14.000 Euro, bei Anlageprodukten mit einer höheren Verzinsung entsprechend mehr. Mit rechtzeitiger Vorsorge schaffen Sie sich Sicherheit und Stabilität: Das beruhigt – auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten. Es ist jedenfalls ratsam, sich in Fragen der Vorsorge von einem Finanzdienstleister beraten zu lassen. Er kennt den Markt und die angebotenen Produkte, weiß, wo Optimierungsbedarf bei Verträgen besteht und hilft bei einer umfassenden und risikoarmen Absicherung.  Den Salzburger Finanzdienstleister in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Redaktion
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