24. November 2015  |  Kommentare

„Wenn man an der Planung einer Unternehmensgründung ist, herrscht viel Begeisterung – finanzielle Fragen werden dabei schnell vernachlässigt“, weiß Mag. Rupert Lanzendorfer, Obmann der Salzburger Finanzdienstleister. Hier die fünf häufigsten Fehler in Finanzfragen:

Mit einem umfassenden Finanzplan lassen sich viele Fehler vermeiden.

Mit einem umfassenden Finanzplan lassen sich viele Fehler vermeiden.

1. Zu viel Optimismus: Egal wie groß Ihr Unternehmen wird, nur mit einem Finanzplan sollten Sie den Weg in die Selbstständigkeit wagen. Gerade am Anfang muss man mit einem erhöhten Finanzbedarf rechnen. Wenn ein großer Kunde an Land gezogen ist, bedenken Sie, ob die Vorfinanzierung des Projektes leistbar ist. Andersherum müssen Sie berücksichtigen, dass es Zeit dauert bis der erste Auftrag abgeschlossen ist, bis das erste Geld auf dem Konto landet dauert es noch länger.

2. Die Mischung macht‘s: Bei der Finanzierung des Unternehmens wird oftmals zu einseitig auf Eigen- oder Fremdkapital gelegt. Beide Seiten haben seine Vor- und Nachteile. Mit Hilfe Ihres Finanzdienstleister können Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung, wie Leasing, Kredite oder Crowdfunding, abwägen.

3. No risk, no fun: Vom Rad gefallen oder beim Skifahren verletzt – ein Unfall passiert schnell einmal. Aber was tun, wenn man als Alleinunternehmer nicht mehr arbeiten kann? Berufsausfallversicherungen können Ihnen bei Schadenfällen als private Absicherung dienen.

4. Keep it real: Bei der Anmeldung Ihres Unternehmens beim Finanzamt lohnt es sich realistische Angaben zum zukünftigen Umsatz zu machen. Wenn dieser zu niedrig angesetzt ist, müssen Sie zwar zu Beginn eine geringe Steuervorauszahlung leisten. Es muss aber bedacht werden, dass bei der jährlichen Abrechnung, nicht nur Steuern nachgezahlt werden müssen, sondern auch eine Vorauszahlung erfolgt. Beides zu schultern reißt oft ein großes Loch in die Kassa.

„Auch wenn viele der Weg in die Selbstständigkeit wegen der Risikofaktoren verunsichert, sollte man sich nicht den Mut nehmen lassen. Mit einem umfassenden Finanzcheck und einer ausführlichen Planung kann man diese Gefahren zum größten Teil eindämmen“, rät Lanzendorfer.

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