16. März 2017  |  Kommentare

Durch das Leasing von Wirtschaftsgütern wird das Eigenkapital geschont. (Bild: Adobe Stock)

Leasing ist eine bekannte Finanzierungsform, wenn es um den Automarkt geht. Aber nicht nur der Fuhrpark kann geleast werden, sondern auch Wirtschaftsgüter wie Produktionsmaschinen oder Unternehmensimmobilien. Das schont das Unternehmenskapital.

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist die Anschaffung von Wirtschaftsgütern eine große finanzielle Belastung. Da das Leasing nötiger Maschinen oder Gebäude das Eigenkapital schont, bleibt die Liquidität gesichert. Wie vom Automarkt bekannt, ist Leasing eine Gebrauchsüberlassung für eine vereinbarte Laufzeit gegen Entgelt – die monatliche Leasingrate. Geleast werden kann fast alles: von der IT-Ausstattung bis zum Firmengebäude. Die Leasinggesellschaft bleibt dabei allerdings während der gesamten Laufzeit Eigentümer des Leasingobjekts. Änderungen oder Aufrüstungen bei den geleasten Objekten dürfen nicht oder nur eingeschränkt vorgenommen werden. Die Kosten der Instandhaltung und das Risiko eines Schadens trägt aber der Nutzer. Ein großer Vorteil des Leasings ist, dass die finanzielle Belastung des Unternehmens durch die Leasingraten auf einen längeren Zeitraum aufgeteilt ist. So stehen Eigen- oder Fremdmittel für andere Investitionen weiter zur Verfügung. Bei Betrieben, die mit teuren Maschinen arbeiten, die stets auf dem neuesten Stand der Technik sein müssen, ist das Leasing mit Umstiegsmöglichkeit auf neuere Modelle eine gute Alternative zur Anschaffung.

Leasing-Arten

Die Wirtschaftsgüter können entweder direkt beim Hersteller oder indirekt über eine Leasinggesellschaft geleast werden. Zu unterscheiden ist zwischen dem Operating Leasing und dem Finanzierungsleasing. Während es sich beim Operating Leasing um ein kündbares Vertragsverhältnis handelt, ist das Finanzierungsleasing ein oftmals unkündbares, langfristiges Vertragsverhältnis mit der Option des Erwerbs zum Restwert nach einer Grundmietzeit. Ein Hauptunterschied zur einfachen Miete ist, dass Leasingobjekte von den Leasinggesellschaften bereits nach den individuellen Erfordernissen des Leasingnehmers angeschafft werden und ein Erwerb nach Vertragsende möglich ist. Der Nutzer muss dabei anders als beim Mietverhältnis für die Instandhaltung aufkommen und trägt das Risiko. „Ob geleast oder kreditfinanziert wird, hängt vor allem von der wirtschaftlichen Situation und der Struktur des Unternehmens ab. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Salzburger Finanzdienstleister: Er hilft bei der Wahl der vorteilhafteren Variante für Ihr Unternehmen“, sagt Mag. Rupert Lanzendorfer, Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Salzburg. Den Finanzdienstleister in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Leasing-Vorteile

  • Finanzierung bei geringer Eigenkapital-Quote möglich
  • Erwerbs-Möglichkeit am Ende der Laufzeit
  • wenig Sicherheiten nötig
  • Schonung der Eigenmittel
  • steuerbare monatliche Kosten
  • Finanzierung über mehrere Jahre
  • durch Umstiegsmöglichkeiten geringeres Risiko für Fehlinvestitionen
  • steuerliche Absetzbarkeit als Mietaufwand
  • Leasing-Objekte werden in der Bilanz nicht ausgewiesen

Leasing-Nachteile

  • Instandhaltungskosten und Risiko des Untergangs trägt der Leasingnehmer
  • beim Finanzierungsleasing ist eine Kündigung nur schwer mit hohen Abschlagszahlungen möglich
  • Laufzeitänderungen sind teuer
  • die Gesamt-Leasingkosten sind meist teurer als die Kosten für einen Kredit
  • genaue Nutzungsvorschriften für das Leasingobjekt müssen eingehalten werden
  • häufig starre Vertragsbestimmungen
 29. Juni 2016  |  Kommentare
Ob Autokauf oder Leasing: Vergleichen lohnt sich! Bild: © Adobe Stock

Ob Autokauf oder Leasing: Vergleichen lohnt sich!          Bild: vege – Fotolia

Ein Drittel aller österreichischen Fahrzeugkäufe werden per Leasing finanziert. Mit welcher Finanzierungsvariante fährt man aber günstiger? Die Antwort darauf lässt sich nicht verallgemeinern, denn sie ist von mehreren Faktoren abhängig: Die Nutzung des Fahrzeugs als Privat- oder Firmen-KFZ, die Konditionen von Privat- und Autokrediten oder Kaufabsicht nach dem Leasing spielen eine wichtige Rolle.

In jedem Fall gilt: Wer ein neues Fahrzeug anschafft, muss genau vergleichen, welche Finanzierungsform für die individuelle Nutzung die günstigste ist. Für Unternehmer kann Leasing bei guten Konditionen auf lange Sicht durchaus die vorteilhaftere Variante sein, beim Privatkauf kann die Finanzierung per Autokredit die bessere Wahl sein. Wichtig ist, die Angebote sorgfältig zu prüfen oder prüfen zu lassen: Wer dabei auf Nummer sichergehen will, lässt sich am besten von einem Finanzdienstleister beraten. Denn der Experte weiß, auf welche Details besonders geachtet werden muss.

Wir haben die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Varianten zusammengetragen:

Leasing-Vorteile:

  • Die Finanzierung verteilt sich über die Nutzungsdauer und fällt nicht gesamt zu einem bestimmten Zeitpunkt an.
  • Bei Fixzinsvereinbarung sind Leasing-Raten gut kalkulierbar, da sie langfristig nicht von Zinsänderungen oder Rating-Veränderungen beeinflusst werden.
  • geringer anfänglicher Kapitaleinsatz
  • Leasing-Raten für Firmen-Fahrzeuge sind als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzbar.
  • Versicherung ist beim Leasing meist günstiger
  • erweiterte Service-Leistungen für Unternehmen wie z. B. Flottenmanagement
  • Beim Leasing bleibt meist mehr Spielraum für eine individuelle Vertragsgestaltung.
  • Die Finanzierungssumme ist geringer, da die Umsatzsteuer wegfällt, weil der Leasinggeber vorsteuerabzugsberechtigt ist.

Leasing-Nachteile:

  • Kein Eigentumsrecht, das geleaste Fahrzeug gehört der Leasinggesellschaft. Große Umbauten und Fernreisen in exotische Länder sind nur eingeschränkt möglich.
  • Vollkaskoversicherung obligatorisch
  • Bei plötzlichen Zahlungsengpässen wie durch Erkrankung oder nötige Anschaffungen müssen die Leasingraten trotzdem beglichen werden.
  • Beim Leasing wird immer eine Schlusszahlung fällig, die während der Leasingperiode angespart werden sollte. Diese Zahlung muss den Leasingregeln entsprechend auch wirtschaftlich angemessen sein.
  • Limit der Kilometerlaufleistung: Wenn die vertragliche Kilometer-Obergrenze überschritten wird, gibt es Aufschläge.
  • Hohe Gesamtkosten: Leasing-Raten sind meist höher als die Kreditraten bei einem fremdfinanzierten Kauf, denn auch laufende Kosten für Versicherungen, Reparaturen und Instandhaltungen müssen wie beim gekauften PKW getragen werden
  • Leasing-Verträge sind von Leasingnehmer-Seite in der Regel unkündbar.
  • Der Leasing-Geber kann bei Zahlungsverzug den Vertrag fristlos kündigen.

Kauf-Vorteile:

  • Man ist Eigentümer des Fahrzeugs mit sämtlichen damit verbundenen Rechten.
  • Die Gesamtkosten sind in der Regel niedriger als beim Fahrzeug-Leasing.
  • Alles aus einer Hand: Bei einer Autofinanzierung über die Autobank wird der gesamte Prozess vom Fahrzeugverkauf bis zur Finanzierung in Einem abgewickelt. Aber Achtung: Die Autobank vertritt die Interessen des Autoherstellers, dafür gibt es meist günstigere Finanzierungsmodelle.
  • Beim Autokauf gewähren Autohändler meist einen großzügigen Barzahlungsrabatt. Bei Finanzierung per Autokredit, kann es sein, dass der Rabatt die Kreditzinsen wieder wettmacht. Rabatte werden aber auch beim Leasing gewährt.
  • Bei einem Autokredit wird ab der ersten Rate der Kaufpreis abgezahlt.
  • Bei einer Finanzierung per Autokredit sind die Laufzeiten kurz und die Monatsbeträge gut planbar.

Kauf-Nachteile:

  • Der Kaufpreis fällt in voller Höhe beim Erwerb an.
  • Wer für sein Auto eine Vollkasko-Versicherung abschließt, bezahlt dafür meist mehr als bei Leasing-Fahrzeugen.
  • Unternehmer haben weniger steuerliche Vorteile.

Ob Kauf oder Leasing: Vergleichen lohnt sich!

Hier finden Sie den Salzburger Finanzdienstleister in Ihrer Nähe.

 

Wissenswertes zum Thema Leasing:

  • Autos machen Leute: Teure Autos werden häufiger geleast, denn nicht jeder hat so viel Budget zur Verfügung, wie es den Anschein haben soll.
  • Knapp jeder zweite betrieblich genutzte PKW ist geleast.
  • Autohändler und Autobanken bieten im Bereich Fahrzeugleasing häufig eigene KMU-Pakete an; bei mehreren geleasten Firmen-Fahrzeugen wird zusätzlich oft ein „Flottenmanagement“ als Service angeboten mit Leistungen wie Winterreifen, regelmäßige Service-Überprüfungen und Tankkarten.
  • Rund die Hälfte der Leasingnehmer kauft mit Ablauf des Vertrags das Auto an.

Überblick über die 4 Varianten beim Auto-Leasing:

 3. Mai 2016  |  Kommentare

Wenn ein neues Firmenauto angeschafft werden muss, die hohe finanzielle Belastung durch einen Kauf aber nicht in den Budgetplan passt, ist Leasing eine gute Alternative für Unternehmen – egal ob bei einem kleinen oder großen Unternehmens-Fuhrpark.

Finanzdienstleister, WKS, Salzburg, JagerPR, 20101028, Foto: Wildbild

Mag. Rupert Lanzendorfer, Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer. Bild: wildbild

Beim Leasing muss der Kaufpreis nicht sofort finanziert werden, für das neue Fahrzeug werden überschaubare Raten bezahlt. Geleast kann in mehreren Varianten werden:

Operating Leasing: Für das Fahrzeug werden niedrigen Monatsraten als eine Art „Miete“ bezahlt, es kann nach Vertragsende zurückgegeben werden.

Teilamortisation: Mit den Leasingraten wird nur ein Teilbetrag der Anschaffungskosten bezahlt, nach Vertragsende bleibt ein Restwert offen.

Vollamortisation: Das Fahrzeug wird mit den Leasingraten ausfinanziert.

Depotleasing: Bei Vertragsbeginn wird der Restwert oder ein Teilbetrag davon als Depot hinterlegt. So reduziert sich die Gesamtbelastung.  ›› weiterlesen

 6. Mai 2011  |  Kommentare

Die Salzburger Finanzdienstleister beraten Sie sicher und unabhängig bei der Finanzierung Ihrer Nutzfahrzeuge. Bild: wildbild

Bei der Finanzierung von Nutzfahrzeugen ist Leasing eine beliebte Form. Die Salzburger Finanzdienstleister geben einen Überblick über die verschiedenen Vor- und Nachteile.

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