10. September 2016  |  Kommentare
Holen Sie sich Tipps, welche Finanzierungsform für Ihre Unternehmensidee passt.

Holen Sie sich Tipps, welche Finanzierungsform für Ihre Unternehmensidee passt.

Eine erhöhte Bankenregulierung sorgt für zunehmende Schwierigkeit bei der Vergabe von Krediten an Unternehmen. Jungunternehmen, die nach Startkapital suchen, aber auch expandierende Firmen orientieren sich immer mehr an alternativen Finanzierungsformen. Doch was versprechen Crowdfunding, Business Angels und Risikokapitalbeteiligungen und wie funktionieren sie?

Crowdinvesting oder Crowdfunding sind Finanzierungsformen, bei denen mehrere Personen beteiligt werden. Über verschiedenen Plattformen im Internet können vor allem Start-ups ihre Idee vorstellen. Mittlerweile gibt es schon mehrere österreichische Crowdfunding-Portale. Die Anleger bestehen meist aus einer Vielzahl unterschiedlicher Menschen, die sich mit geringen Geldbeträgen am Projekt beteiligen. Die sogenannte „Crowd“, die das Unternehmen finanziell unterstützt, bekommt dafür meist Genussrechte oder partiarische Darlehen. Das bedeutet, dass die Investoren am Erfolg des Start-ups beteiligt werden. Mit dem Alternativfinanzierungsgesetz, das letztes Jahr beschlossen wurde, ist ein spezieller Rechtsrahmen für das Crowdinvesting geschaffen worden. Auch der Fachverband der Finanzdienstleister hat mit dem Beschluss zu Standesregeln für Crowdinvesting-Plattformen für mehr Schutz und Transparenz gesorgt. Crowdfunding-Portale, die diese Initiative unterstützen, werden mit einem speziellen Siegel versehen und sind hier gelistet. Die Salzburger Finanzdienstleister beraten Sie gerne, wenn es um die Durchführung von Crowdfunding-Projekten geht.

Business Angels: Finanzielle Förderung und Erfahrungsaustausch

Eine weitere alternative Finanzierungsform sind die sogenannten Business Angels. Das sind meist Unternehmer und Manager, die sich an Start-up-Projekten beteiligen. Dabei geht es nicht nur um das Einbringen von Kapital, auch Wissen und Kontakte sollen dabei ausgetauscht werden. Die Kapitalinvestitionen betragen durchschnittlich 100.000 Euro. Business Angels sind besondere in der Anfangsphase eines Unternehmens aktiv und helfen diesem beim Ausbau. Da es aber für die Business Angels ein hohes Risiko gibt, dass das Unternehmen scheitert und somit ein hoher Prozentsatz der Investitionen verloren geht, ist der Zinssatz hoch. Für ein erfolgreiches Portfolio beträgt er zwischen 20 und 30 Prozent.

Risikokapitalbeteiligung für nicht börsennotierte Unternehmen

Zusätzlich gibt es noch sogenannte Venture-Capital-Beteiligungen. Dabei handelt es sich um Beteiligungskapital, das insbesondere an technologieorientierte, nicht börsennotierte Unternehmen gegeben wird. Der Grund: Diese bringen oftmals nicht genügend Sicherheiten für eine klassische Kreditfinanzierung auf. Die Höhe der Beteiligung liegt durchschnittlich zwischen 20 und 35 Prozent. Wie bei dem Konzept der Business Angels geht es aber nicht nur um finanzielle, sondern auch um Unterstützung durch betriebswirtschaftliches Know-how. Der Kapitalgeber bekommt im Gegenzug dazu oftmals Informations-, Kontroll- und Mitsprachrechte.

Salzburger Finanzdienstleister: Die richtige Finanzierungsform finden

Welche Finanzierungsform die Richtige ist, entscheidet der Einzelfall. Im Idealfall sollte ein Mix aus mehreren Finanzierungsmitteln sein. Eine Mischung aus Fremd- und Eigenkapital bietet Ihrem Unternehmen mehr Sicherheit. Wie diese Anteile sein sollten und welche Finanzierungsformen für Ihr Unternehmen überhaupt in Frage kommen, sollten mit Experten besprochen werden. Die Salzburger Finanzdienstleister beraten Sie gerne dabei. Hier finden Sie den Finanzdientsleister in Ihrer Nähe.

Hier gibt es ein interessantes Video zum Thema.

 

 24. August 2016  |  Kommentare
Die Salzburger FInanzdienstleister wissen, wie Sie richtig zwischenfinanzieren. Bild: © Kati Molin - Fotolia

Die Salzburger FInanzdienstleister wissen, wie Sie richtig zwischenfinanzieren. Bild: © Kati Molin – Fotolia

Der Urlaub war teurer als geplant und nun ist auch noch die Waschmaschine kaputt geworden: Rasch entsteht die Situation, dass kurzfristig mehr Geld benötigt wird, als auf dem Konto vorhanden ist. Wir geben einen Überblick über die Möglichkeiten einer Zwischenfinanzierung:

Möglichkeit 1 – Der Abrufkredit

Wer häufiger zusätzliche „Finanzspritzen“ von geringen Beträgen benötigt, für den eignet sich ein Rahmenkredit oder auch Abrufkredit als günstigere Alternative zum Überziehungsrahmen. Beim Rahmenkredit stellt das Kreditinstitut auf einem separaten Konto dem Verbraucher einen zuvor „ausgehandelten“ Kreditrahmen zur freien Verfügung – wobei die Höhe des Kreditrahmens abhängt von der Kreditwürdigkeit und dem Einkommen. Der Rahmenkredit kann teilweise oder vollständig bis zur festgelegten Kreditsumme ausgeschöpft werden, indem die Beträge auf das Girokonto umgebucht werden. Der Vorteil gegenüber dem Dispositionskredit (Überziehungsrahmen) ist ein niedrigerer Zinssatz, denn die Zinsberechnung ist abhängig vom tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditbetrag. Die Zinsenabrechnung erfolgt in der Regel vierteljährlich oder monatlich, Bearbeitungs- und jährliche Gebühren fallen meist nicht an. ›› weiterlesen

 29. Juni 2016  |  Kommentare
Ob Autokauf oder Leasing: Vergleichen lohnt sich! Bild: © Adobe Stock

Ob Autokauf oder Leasing: Vergleichen lohnt sich!          Bild: vege – Fotolia

Ein Drittel aller österreichischen Fahrzeugkäufe werden per Leasing finanziert. Mit welcher Finanzierungsvariante fährt man aber günstiger? Die Antwort darauf lässt sich nicht verallgemeinern, denn sie ist von mehreren Faktoren abhängig: Die Nutzung des Fahrzeugs als Privat- oder Firmen-KFZ, die Konditionen von Privat- und Autokrediten oder Kaufabsicht nach dem Leasing spielen eine wichtige Rolle.

In jedem Fall gilt: Wer ein neues Fahrzeug anschafft, muss genau vergleichen, welche Finanzierungsform für die individuelle Nutzung die günstigste ist. Für Unternehmer kann Leasing bei guten Konditionen auf lange Sicht durchaus die vorteilhaftere Variante sein, beim Privatkauf kann die Finanzierung per Autokredit die bessere Wahl sein. Wichtig ist, die Angebote sorgfältig zu prüfen oder prüfen zu lassen: Wer dabei auf Nummer sichergehen will, lässt sich am besten von einem Finanzdienstleister beraten. Denn der Experte weiß, auf welche Details besonders geachtet werden muss.

Wir haben die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Varianten zusammengetragen:

Leasing-Vorteile:

  • Die Finanzierung verteilt sich über die Nutzungsdauer und fällt nicht gesamt zu einem bestimmten Zeitpunkt an.
  • Bei Fixzinsvereinbarung sind Leasing-Raten gut kalkulierbar, da sie langfristig nicht von Zinsänderungen oder Rating-Veränderungen beeinflusst werden.
  • geringer anfänglicher Kapitaleinsatz
  • Leasing-Raten für Firmen-Fahrzeuge sind als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzbar.
  • Versicherung ist beim Leasing meist günstiger
  • erweiterte Service-Leistungen für Unternehmen wie z. B. Flottenmanagement
  • Beim Leasing bleibt meist mehr Spielraum für eine individuelle Vertragsgestaltung.
  • Die Finanzierungssumme ist geringer, da die Umsatzsteuer wegfällt, weil der Leasinggeber vorsteuerabzugsberechtigt ist.

Leasing-Nachteile:

  • Kein Eigentumsrecht, das geleaste Fahrzeug gehört der Leasinggesellschaft. Große Umbauten und Fernreisen in exotische Länder sind nur eingeschränkt möglich.
  • Vollkaskoversicherung obligatorisch
  • Bei plötzlichen Zahlungsengpässen wie durch Erkrankung oder nötige Anschaffungen müssen die Leasingraten trotzdem beglichen werden.
  • Beim Leasing wird immer eine Schlusszahlung fällig, die während der Leasingperiode angespart werden sollte. Diese Zahlung muss den Leasingregeln entsprechend auch wirtschaftlich angemessen sein.
  • Limit der Kilometerlaufleistung: Wenn die vertragliche Kilometer-Obergrenze überschritten wird, gibt es Aufschläge.
  • Hohe Gesamtkosten: Leasing-Raten sind meist höher als die Kreditraten bei einem fremdfinanzierten Kauf, denn auch laufende Kosten für Versicherungen, Reparaturen und Instandhaltungen müssen wie beim gekauften PKW getragen werden
  • Leasing-Verträge sind von Leasingnehmer-Seite in der Regel unkündbar.
  • Der Leasing-Geber kann bei Zahlungsverzug den Vertrag fristlos kündigen.

Kauf-Vorteile:

  • Man ist Eigentümer des Fahrzeugs mit sämtlichen damit verbundenen Rechten.
  • Die Gesamtkosten sind in der Regel niedriger als beim Fahrzeug-Leasing.
  • Alles aus einer Hand: Bei einer Autofinanzierung über die Autobank wird der gesamte Prozess vom Fahrzeugverkauf bis zur Finanzierung in Einem abgewickelt. Aber Achtung: Die Autobank vertritt die Interessen des Autoherstellers, dafür gibt es meist günstigere Finanzierungsmodelle.
  • Beim Autokauf gewähren Autohändler meist einen großzügigen Barzahlungsrabatt. Bei Finanzierung per Autokredit, kann es sein, dass der Rabatt die Kreditzinsen wieder wettmacht. Rabatte werden aber auch beim Leasing gewährt.
  • Bei einem Autokredit wird ab der ersten Rate der Kaufpreis abgezahlt.
  • Bei einer Finanzierung per Autokredit sind die Laufzeiten kurz und die Monatsbeträge gut planbar.

Kauf-Nachteile:

  • Der Kaufpreis fällt in voller Höhe beim Erwerb an.
  • Wer für sein Auto eine Vollkasko-Versicherung abschließt, bezahlt dafür meist mehr als bei Leasing-Fahrzeugen.
  • Unternehmer haben weniger steuerliche Vorteile.

Ob Kauf oder Leasing: Vergleichen lohnt sich!

Hier finden Sie den Salzburger Finanzdienstleister in Ihrer Nähe.

 

Wissenswertes zum Thema Leasing:

  • Autos machen Leute: Teure Autos werden häufiger geleast, denn nicht jeder hat so viel Budget zur Verfügung, wie es den Anschein haben soll.
  • Knapp jeder zweite betrieblich genutzte PKW ist geleast.
  • Autohändler und Autobanken bieten im Bereich Fahrzeugleasing häufig eigene KMU-Pakete an; bei mehreren geleasten Firmen-Fahrzeugen wird zusätzlich oft ein „Flottenmanagement“ als Service angeboten mit Leistungen wie Winterreifen, regelmäßige Service-Überprüfungen und Tankkarten.
  • Rund die Hälfte der Leasingnehmer kauft mit Ablauf des Vertrags das Auto an.

Überblick über die 4 Varianten beim Auto-Leasing:

 3. Mai 2016  |  Kommentare

Wenn ein neues Firmenauto angeschafft werden muss, die hohe finanzielle Belastung durch einen Kauf aber nicht in den Budgetplan passt, ist Leasing eine gute Alternative für Unternehmen – egal ob bei einem kleinen oder großen Unternehmens-Fuhrpark.

Finanzdienstleister, WKS, Salzburg, JagerPR, 20101028, Foto: Wildbild

Mag. Rupert Lanzendorfer, Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer. Bild: wildbild

Beim Leasing muss der Kaufpreis nicht sofort finanziert werden, für das neue Fahrzeug werden überschaubare Raten bezahlt. Geleast kann in mehreren Varianten werden:

Operating Leasing: Für das Fahrzeug werden niedrigen Monatsraten als eine Art „Miete“ bezahlt, es kann nach Vertragsende zurückgegeben werden.

Teilamortisation: Mit den Leasingraten wird nur ein Teilbetrag der Anschaffungskosten bezahlt, nach Vertragsende bleibt ein Restwert offen.

Vollamortisation: Das Fahrzeug wird mit den Leasingraten ausfinanziert.

Depotleasing: Bei Vertragsbeginn wird der Restwert oder ein Teilbetrag davon als Depot hinterlegt. So reduziert sich die Gesamtbelastung.  ›› weiterlesen

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