24. August 2016  |  Kommentare
Die Salzburger FInanzdienstleister wissen, wie Sie richtig zwischenfinanzieren. Bild: © Kati Molin - Fotolia

Die Salzburger FInanzdienstleister wissen, wie Sie richtig zwischenfinanzieren. Bild: © Kati Molin – Fotolia

Der Urlaub war teurer als geplant und nun ist auch noch die Waschmaschine kaputt geworden: Rasch entsteht die Situation, dass kurzfristig mehr Geld benötigt wird, als auf dem Konto vorhanden ist. Wir geben einen Überblick über die Möglichkeiten einer Zwischenfinanzierung:

Möglichkeit 1 – Der Abrufkredit

Wer häufiger zusätzliche „Finanzspritzen“ von geringen Beträgen benötigt, für den eignet sich ein Rahmenkredit oder auch Abrufkredit als günstigere Alternative zum Überziehungsrahmen. Beim Rahmenkredit stellt das Kreditinstitut auf einem separaten Konto dem Verbraucher einen zuvor „ausgehandelten“ Kreditrahmen zur freien Verfügung – wobei die Höhe des Kreditrahmens abhängt von der Kreditwürdigkeit und dem Einkommen. Der Rahmenkredit kann teilweise oder vollständig bis zur festgelegten Kreditsumme ausgeschöpft werden, indem die Beträge auf das Girokonto umgebucht werden. Der Vorteil gegenüber dem Dispositionskredit (Überziehungsrahmen) ist ein niedrigerer Zinssatz, denn die Zinsberechnung ist abhängig vom tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditbetrag. Die Zinsenabrechnung erfolgt in der Regel vierteljährlich oder monatlich, Bearbeitungs- und jährliche Gebühren fallen meist nicht an.

 

Möglichkeit 2 – Der Kleinkredit:

Bei Summen bis zu 5000 Euro ist es wichtig, die Konditionen von Kleinkrediten diverser Anbieter zu vergleichen. Banken bieten auf ihren Websites Kreditrechner, mit denen man sich einen groben Überblick über die zu erwartenden Kosten verschaffen kann. Wer den Kredit lieber bei seiner Hausbank abschließen möchte, kann Online-Kreditangebote von Banken mit besseren Konditionen beim Kreditgespräch vorlegen – so lassen sich eventuell auch bei der Hausbank bessere Konditionen verhandeln.

 

Möglichkeit 3 – Der bonitätsunabhängige Kredit

Wer eine schlechtere Bonitätslage hat, hat die Möglichkeit, Fixzinsangebote oder bonitätsunabhängige Kreditangebote zu nutzen. Bei einem bonitätsunabhängigen Kredit erhalten alle Kreditnehmer den gleichen Zinssatz – unabhängig von ihrer Bonität. Für die Gewährung des Kredits müssen aber auch hier gewisse Mindestanforderungen erfüllt sein. Ein bonitätsunabhängiger Kredit ist besonders für eher einkommensschwache Kreditnehmer interessant, jedoch unter der Voraussetzung, dass ihre Bonität noch gut genug ist, um überhaupt einen Kredit zu erhalten. Ein Tipp vom Finanzdienstleister: Erstellen Sie gleich beim Kreditabschluss einen Finanzierungsplan für die Rückzahlung und halten Sie diesen jedenfalls ein!

 

Möglichkeit 4 – Der Schnellkredit:

Der Schnellkredit ist vor allem ein Produkt der Direktbanken. Der Antrag eines Online-Kredites geht besonders schnell. Wenn der Kreditnehmer die Online-Formulare vollständig ausgefüllt hat, erfolgt umgehend die Prüfung des Antrags. Das Kreditangebot mit dem Kreditvertrag wird in weiterer Folge rasch zugestellt. Auch hier gilt: Mittels Kreditrechnern die gängigen Produkte diverser Direktbanken unbedingt vergleichen, um das günstigste Angebot zu finden.

 

Möglichkeit 5 – Die Pfandleihe:

Schnell und unbürokratisch zu Geld kommt man beim Pfandleiher. Experten bewerten den Wertgegenstand, den man anonym als Pfand deponieren möchte, und der Kreditbetrag wird in bar ausbezahlt. Die Sicherheit für den Kredit ist das Pfand. Gegen Vorlage des ausgestellten Pfandscheins und nach Begleichung des Kreditbetrags, der Gebühren und Zinsen kann dieses innerhalb der vermerkten Laufzeit wieder ausgelöst werden. Die Kosten für die Pfandleihe richten sich nach der Laufzeit: Sie lassen sich einfach anhand des konkreten Zinssatzes und der Gebühren des gewählten Pfandleihers für den geplanten Zeitraum berechnen. Auch hier lohnt sich der Vergleich!

 

Salzburger Finanzdienstleister kennen die Kreditprodukte am Markt und wissen, welche Kreditvariante je nach persönlicher Lage am günstigsten kommt. Der Finanz-Experte berät und hilft bei Kreditwahl und -abschluss. Den Salzburger Finanzdienstleister in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Kredit-Vergleich

 29. Juni 2016  |  Kommentare
Ob Autokauf oder Leasing: Vergleichen lohnt sich! Bild: © Adobe Stock

Ob Autokauf oder Leasing: Vergleichen lohnt sich!          Bild: vege – Fotolia

Ein Drittel aller österreichischen Fahrzeugkäufe werden per Leasing finanziert. Mit welcher Finanzierungsvariante fährt man aber günstiger? Die Antwort darauf lässt sich nicht verallgemeinern, denn sie ist von mehreren Faktoren abhängig: Die Nutzung des Fahrzeugs als Privat- oder Firmen-KFZ, die Konditionen von Privat- und Autokrediten oder Kaufabsicht nach dem Leasing spielen eine wichtige Rolle.

In jedem Fall gilt: Wer ein neues Fahrzeug anschafft, muss genau vergleichen, welche Finanzierungsform für die individuelle Nutzung die günstigste ist. Für Unternehmer kann Leasing bei guten Konditionen auf lange Sicht durchaus die vorteilhaftere Variante sein, beim Privatkauf kann die Finanzierung per Autokredit die bessere Wahl sein. Wichtig ist, die Angebote sorgfältig zu prüfen oder prüfen zu lassen: Wer dabei auf Nummer sichergehen will, lässt sich am besten von einem Finanzdienstleister beraten. Denn der Experte weiß, auf welche Details besonders geachtet werden muss.

Wir haben die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Varianten zusammengetragen:

Leasing-Vorteile:

  • Die Finanzierung verteilt sich über die Nutzungsdauer und fällt nicht gesamt zu einem bestimmten Zeitpunkt an.
  • Bei Fixzinsvereinbarung sind Leasing-Raten gut kalkulierbar, da sie langfristig nicht von Zinsänderungen oder Rating-Veränderungen beeinflusst werden.
  • geringer anfänglicher Kapitaleinsatz
  • Leasing-Raten für Firmen-Fahrzeuge sind als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzbar.
  • Versicherung ist beim Leasing meist günstiger
  • erweiterte Service-Leistungen für Unternehmen wie z. B. Flottenmanagement
  • Beim Leasing bleibt meist mehr Spielraum für eine individuelle Vertragsgestaltung.
  • Die Finanzierungssumme ist geringer, da die Umsatzsteuer wegfällt, weil der Leasinggeber vorsteuerabzugsberechtigt ist.

Leasing-Nachteile:

  • Kein Eigentumsrecht, das geleaste Fahrzeug gehört der Leasinggesellschaft. Große Umbauten und Fernreisen in exotische Länder sind nur eingeschränkt möglich.
  • Vollkaskoversicherung obligatorisch
  • Bei plötzlichen Zahlungsengpässen wie durch Erkrankung oder nötige Anschaffungen müssen die Leasingraten trotzdem beglichen werden.
  • Beim Leasing wird immer eine Schlusszahlung fällig, die während der Leasingperiode angespart werden sollte. Diese Zahlung muss den Leasingregeln entsprechend auch wirtschaftlich angemessen sein.
  • Limit der Kilometerlaufleistung: Wenn die vertragliche Kilometer-Obergrenze überschritten wird, gibt es Aufschläge.
  • Hohe Gesamtkosten: Leasing-Raten sind meist höher als die Kreditraten bei einem fremdfinanzierten Kauf, denn auch laufende Kosten für Versicherungen, Reparaturen und Instandhaltungen müssen wie beim gekauften PKW getragen werden
  • Leasing-Verträge sind von Leasingnehmer-Seite in der Regel unkündbar.
  • Der Leasing-Geber kann bei Zahlungsverzug den Vertrag fristlos kündigen.

Kauf-Vorteile:

  • Man ist Eigentümer des Fahrzeugs mit sämtlichen damit verbundenen Rechten.
  • Die Gesamtkosten sind in der Regel niedriger als beim Fahrzeug-Leasing.
  • Alles aus einer Hand: Bei einer Autofinanzierung über die Autobank wird der gesamte Prozess vom Fahrzeugverkauf bis zur Finanzierung in Einem abgewickelt. Aber Achtung: Die Autobank vertritt die Interessen des Autoherstellers, dafür gibt es meist günstigere Finanzierungsmodelle.
  • Beim Autokauf gewähren Autohändler meist einen großzügigen Barzahlungsrabatt. Bei Finanzierung per Autokredit, kann es sein, dass der Rabatt die Kreditzinsen wieder wettmacht. Rabatte werden aber auch beim Leasing gewährt.
  • Bei einem Autokredit wird ab der ersten Rate der Kaufpreis abgezahlt.
  • Bei einer Finanzierung per Autokredit sind die Laufzeiten kurz und die Monatsbeträge gut planbar.

Kauf-Nachteile:

  • Der Kaufpreis fällt in voller Höhe beim Erwerb an.
  • Wer für sein Auto eine Vollkasko-Versicherung abschließt, bezahlt dafür meist mehr als bei Leasing-Fahrzeugen.
  • Unternehmer haben weniger steuerliche Vorteile.

Ob Kauf oder Leasing: Vergleichen lohnt sich!

Hier finden Sie den Salzburger Finanzdienstleister in Ihrer Nähe.

 

Wissenswertes zum Thema Leasing:

  • Autos machen Leute: Teure Autos werden häufiger geleast, denn nicht jeder hat so viel Budget zur Verfügung, wie es den Anschein haben soll.
  • Knapp jeder zweite betrieblich genutzte PKW ist geleast.
  • Autohändler und Autobanken bieten im Bereich Fahrzeugleasing häufig eigene KMU-Pakete an; bei mehreren geleasten Firmen-Fahrzeugen wird zusätzlich oft ein „Flottenmanagement“ als Service angeboten mit Leistungen wie Winterreifen, regelmäßige Service-Überprüfungen und Tankkarten.
  • Rund die Hälfte der Leasingnehmer kauft mit Ablauf des Vertrags das Auto an.

Überblick über die 4 Varianten beim Auto-Leasing:

 3. Mai 2016  |  Kommentare

Wenn ein neues Firmenauto angeschafft werden muss, die hohe finanzielle Belastung durch einen Kauf aber nicht in den Budgetplan passt, ist Leasing eine gute Alternative für Unternehmen – egal ob bei einem kleinen oder großen Unternehmens-Fuhrpark.

Finanzdienstleister, WKS, Salzburg, JagerPR, 20101028, Foto: Wildbild

Mag. Rupert Lanzendorfer, Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer. Bild: wildbild

Beim Leasing muss der Kaufpreis nicht sofort finanziert werden, für das neue Fahrzeug werden überschaubare Raten bezahlt. Geleast kann in mehreren Varianten werden:

Operating Leasing: Für das Fahrzeug werden niedrigen Monatsraten als eine Art „Miete“ bezahlt, es kann nach Vertragsende zurückgegeben werden.

Teilamortisation: Mit den Leasingraten wird nur ein Teilbetrag der Anschaffungskosten bezahlt, nach Vertragsende bleibt ein Restwert offen.

Vollamortisation: Das Fahrzeug wird mit den Leasingraten ausfinanziert.

Depotleasing: Bei Vertragsbeginn wird der Restwert oder ein Teilbetrag davon als Depot hinterlegt. So reduziert sich die Gesamtbelastung.  ›› weiterlesen

 24. November 2015  |  Kommentare

„Wenn man an der Planung einer Unternehmensgründung ist, herrscht viel Begeisterung – finanzielle Fragen werden dabei schnell vernachlässigt“, weiß Mag. Rupert Lanzendorfer, Obmann der Salzburger Finanzdienstleister. Hier die fünf häufigsten Fehler in Finanzfragen:

Mit einem umfassenden Finanzplan lassen sich viele Fehler vermeiden.

Mit einem umfassenden Finanzplan lassen sich viele Fehler vermeiden. Bild: wildbild

1. Zu viel Optimismus: Egal wie groß Ihr Unternehmen wird, nur mit einem Finanzplan sollten Sie den Weg in die Selbstständigkeit wagen. Gerade am Anfang muss man mit einem erhöhten Finanzbedarf rechnen. Wenn ein großer Kunde an Land gezogen ist, bedenken Sie, ob die Vorfinanzierung des Projektes leistbar ist. Andersherum müssen Sie berücksichtigen, dass es Zeit dauert bis der erste Auftrag abgeschlossen ist, bis das erste Geld auf dem Konto landet dauert es noch länger.

2. Die Mischung macht‘s: Bei der Finanzierung des Unternehmens wird oftmals zu einseitig auf Eigen- oder Fremdkapital gelegt. Beide Seiten haben seine Vor- und Nachteile. Mit Hilfe Ihres Finanzdienstleister können Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung, wie Leasing, Kredite oder Crowdfunding, abwägen.

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Finanzdienstleister, Fachgruppe
Wirtschaftskammer Salzburg
Sparte Information und Consulting
Julius-Raab-Platz 1
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Telefon: +43 (0)662 8888 637
Fax :+43 (0)662 8888 669
E-Mail: finanzdienstleister@wks.at

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