21. Juli 2016  |  Kommentare
"Früh übt sich": Kinder können den verantwortungsvollen Umgang mit Geld lernen.

„Früh übt sich“: Kinder können den verantwortungsvollen Umgang mit Geld lernen.

Ein paar Münzen zwischendurch von der Tante oder gar ein Schein von der Oma und nicht zu vergessen Geldgeschenke zu Geburtstag, Ostern und Weihnachten: Da laufen Kinder ganz schnell Gefahr zu denken, dass das Geld vom Himmel fällt. Um Kindern bewusst zu machen, dass Geld verdient werden muss und nicht alles gekauft werden kann, was man haben möchte, sollte laut Experten ab dem Volksschulalter dafür „geübt“ werden.

Wenn Kinder das Geld, das sie geschenkt bekommen, ausnahmslos in Süßigkeiten investieren, mag das noch keine große Rolle spielen; aber wenn sich der sorglose Umgang im Jugendalter fortsetzt und kein Bewusstsein für Geld entwickelt wird, werden Jugendliche rasch mehr ausgeben, als ihnen zur Verfügung steht. Und die Möglichkeiten dafür sind heute zahlreich.

Tipp 1: Geben Sie Ihrem Kind regelmäßig einen festgelegten Geldbetrag als Taschengeld: Kinder lernen dabei, dass es gut ist zu planen, was man kaufen möchte, und nur so viel ausgeben kann, wie man hat. Und sie lernen, dass man für größere Anschaffungen sparen muss.

Tipp 2: Nehmen Sie Ihr Kind mit zum Einkaufen und sprechen sie darüber, wieviel z. B. ein Kilo Brot, ein Liter Milch kostet. So entwickelt das Kind ein Gefühl für den Geldwert von Gebrauchsgütern.

Tipp 3: Vermeiden Sie es, das Taschengeld aufzustocken, wenn das Geld nicht reicht oder doch selbst die „Spontankäufe“ der Kinder im Supermarkt zu bezahlen.

Tipp 4: Kinder denken häufig, dass es sich bei Geldbehebung von Bankomaten oder bei Kartenzahlungen um „geschenktes“ Geld handelt. Erklären Sie in einfacher Weise, dass das Geld vorher verdient werden muss und begrenzt zur Verfügung steht.

Tipp 5: Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, welche Käufe jedenfalls vom Taschengeld bezahlt werden müssen. Setzen Sie dabei besonders bei jüngeren Kindern keine zu hohen Anforderungen, damit es zu keiner Frustration kommt.

Tipp 6: Zahlen Sie das Taschengeld regelmäßig zu einer bestimmten Zeit aus und bleiben sie bei der festgelegten Höhe; eine regelmäßige Erhöhung z. B. in jedem Schuljahr sollte bewusst erfolgen.

Tipp 7: Wenn Ihr (Volksschul-)Kind größere Geldgeschenke von Verwandten bekommt, überlassen Sie diese Beträge nicht Ihrem Kind zur freien Verfügung. Legen Sie das Geld für Ihr Kind z. B. auf einem Sparkonto an. Das so angesparte Geld gehört den Kindern und kann später von ihnen z. B. für Führerschein, Anschaffungen für die erste Wohnung etc. verwendet werden.

Tipp 8: Mit Jugendlichen kann man gemeinsam Sparziele definieren. Sie dürfen nicht überhöht sein und sollten jedenfalls eingehalten werden.

Wer diese einfachen Tipps gemeinsam mit seinen Kindern umsetzt, hat einen guten Grundstein für einen bewussten und sorgsamen Umgang mit Geld gelegt – und damit zur späteren finanziellen Unabhängigkeit des Nachwuchses. Ob Sparbuch, Jugendkonto oder Bausparer: Sprechen Sie mit Ihrem Finanzberater über die geeigneten Anlageprodukte für Ihr Kind! Hier geht’s zum Finanzdienstleister in Ihrer Nähe.

Hier gibt es die Tipps als Infoblatt zum Download

Empfehlung zur Höhe des Taschengelds

Alter Höhe des Taschengeldes Zeitraum 
6 bis 8 Jahre 0,50 bis 2 Euro wöchentlich
8 bis 10 Jahre 2 bis 3 Euro wöchentlich
10 bis 12 Jahre 8 bis 14 Euro monatlich
12 bis 14 Jahre 12 bis 20 Euro monatlich
14 bis 16 Jahre 18 bis 35 Euro monatlich
 23. Mai 2016  |  Kommentare
Mit einem umfassenden Finanzplan lassen sich viele Fehler vermeiden.

Finanzdienstleister beraten bei der Auswahl der richtigen Sparform für die persönliche Situation. Bild: wildbild

Macht Sparbuch-Sparen überhaupt noch Sinn? Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Vor- und Nachteile des klassischen Sparbuchs und die Alternativen für kleine Anleger.

Das Sparbuch ist nach wie vor eine der beliebtesten Sparformen der Österreicher. Das niedrige Zinsniveau führt aber dazu, dass immer mehr Sparer alternative Anlageformen suchen. Der europäische Leitzins ist auf einem historischen Tiefstand, die Sparer erhalten derzeit so gut wie keine Zinsen für ihr Geld. Im Gegenteil: Da die Zinsen unterhalb der Inflation liegen, wird das Ersparte weniger. Auch die teilweise ungünstigen Konditionen machen das Sparbuch im Vergleich mit anderen Anlageformen weniger attraktiv. Allerdings sind sie von Bank zu Bank verschieden und können im konkreten Fall verhandelt werden. Der große Vorteil bleibt die hohe Sicherheit gerade für Kleinanleger durch die österreichische Einlagensicherung von maximal 100.000 Euro pro Person und Insitut. ›› weiterlesen

 16. April 2012  |  Kommentare

Die richtige private Altersvorsorge zu treffen, ist bei der großen Auswahl an angebotenen Produkten kein leichtes Unterfangen. Gerade in Krisenzeiten erweisen sich plötzlich sichere Veranlagungen als reine Schönwetterprodukte.

Gute Beratung verschafft einen Überblick über die Vielzahl an Angeboten für die Altersvorsorge. Bild: wildbild

Steht man mitten im Arbeitsleben, hat man meist viel Geld, aber wenig Zeit. Ist man in Pension, hat man viel Zeit. Aber wie sieht es mit den finanziellen Mitteln aus? Der Finanzmarkt bietet in Sachen Pensionsvorsorge viele Produkte an, die bei genauerer Betrachtung nicht immer das halten, was sie versprechen. Die Verunsicherung ist gerade in letzter Zeit groß: schwankende Finanzmärkte versprechen keine hohen Erträge mehr und auch die staatlichen Prämien bei verschiedenen Produkten wie Bausparer und Zukunftsvorsorge sollen gekürzt werden. Trotzdem ist die private Altersvorsorge sinnvoll, denn die staatliche Pension alleine wird in Zukunft nicht mehr ausreichen. Zukunftsvorsorge, Fondssparpläne, Lebensversicherungen, Sparbücher, Immobilien oder Aktien – was schließt nun die Pensionslücke? Eine umfassende Beratung hilft Ihnen, die  richtige Entscheidung für einen finanziell sorgenfreien Lebensabend zu treffen. ›› weiterlesen

 30. Mai 2011  |  Kommentare

„Auch mit kleinen Beträgen können Sie ein Vermögen schaffen“, sagt Mag. Rupert Lanzendorfer, Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer. Bild: wildbild

Der Volksmund weiß: Kleinvieh macht auch Mist! Gerade deshalb lohnt sich auch bei kleinen Summen eine Finanzberatung. Gerade, wenn man nichts zu verschenken hat, lohnt es sich, seine Ersparnisse so anzulegen, dass sie erstens sicher sind und zweitens Rendite abwerfen.

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