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Besteuerung von Kursgewinnen ist fix

Bild: wildbild

Mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 bis 2014 wurde eine 25%ige Besteuerung von Zuwächsen an Kapitalvermögen beschlossen.  Diese sogenannte Wertpapier-KESt ist eine Steuer, die im Inland direkt vom depotführenden oder auszahlenden Institut errechnet, einbehalten und an das Finanzamt abgeführt werden muss. Nachdem 14 Banken eine Individualbeschwerde beim VfGH eingebracht haben, hat der VfGH die Einhebung der Wertpapier-KESt ab 01.10.2011 gekippt. Es wurde allerdings lediglich der Termin, ab dem die Einhebung der Steuer durch die Banken zu erfolgen hat, bemängelt. Da die Regierung erwartet hat, dass dieser Punkt angreifbar ist, ist eine Fristerstreckung bis 1. April 2012 geplant. Aber Vorsicht: An der Steuer selbst bzw. am Beginn der Steuerpflicht für realisierte Kursgewinne an sich ändert dies nichts. Wie die Wertpapier-KESt konkret aussieht, können Sie in einem Informationsblatt des Fachverbands Finanzdienstleister nachlesen.