20. Oktober 2012  |  Kommentare

„Aktien und Anleihen sind eine attraktive Alternative zum Sparbuch“, so Mag. Rupert Lanzendorfer von den Salzburger Finanzdienstleistern. Bild: wildbild

Die Zinsen für Sparbücher sinken. Sinnvolle und sichere Alternativen sind gefragt. Zwei Möglichkeiten sind Aktien und Anleihen – doch welche Anlageform hat wirklich Sinn?

Aktien sind Anteile an Unternehmen. „Das Grundkapital eines Unternehmens wird in Aktien zerlegt, die erworben und an der Börse gehandelt werden. Der Aktionär kann dabei Kursgewinne erzielen und ist am Gewinn des Unternehmens beteiligt“, so Mag. Rupert Lanzendorfer von den Salzburger Finanzdienstleistern. „Anleihen sind dagegen Forderungswertpapiere oder einfach gesagt, eine Art öffentlich ausgeschriebener Kredit.“ Unternehmen, aber auch Staaten oder Banken geben Anleihen aus. Anleihen haben eine festgelegte Laufzeit und der Besitzer hat ein Recht auf Rückzahlung des Kapitals, zuzüglich einer Verzinsung. „Anleihe ist aber nicht gleich Anleihe“, warnt Mag. Lanzendorfer. Das Unternehmen entscheidet, wie die Anleihe aussehen soll. So kann z.B. die Zins- und Rückzahlung an bestimmte Ereignisse gebunden sein wie einem bestimmten Kurswert. Auch gibt es verschiedene Typen von Anleihen, beispielsweise fix verzinste oder perfomancegebundene.

 

Keine Angst vor Wertpapieren

Aktien unterliegen sehr oft starken Kursschwankungen und sind wesentlich risikoreicher als Anleihen. Wenn das Wirtschaftsbarometer nach unten zeigt, sind Aktien daher oft nicht gefragt und Anleihen sehr beliebt. Staatsanleihen, z.B. von Deutschland, das als Schuldner einen guten Ruf genießt, gelten in Krisenzeiten als relativ sicher. Allerdings sind Anleihen Zinsänderungen unterworfen: Steigt der Marktzins, sinkt der Wert der Anleihe mit fixem Zinssatz. „Bei Wirtschaftsaufschwung sind Aktien attraktiver. Mein Tipp ist, die Anlagen möglichst breit zu streuen, also Aktien und Anleihen zu mischen. Investmentfonds bieten beispielsweise diese Möglichkeit. Sie bestehen immer aus einem Bündel mehrerer Werte und streuen so das Risiko. Mit solchen Produkten ist das Geld durch die Streuung sicherer angelegt“, so Mag. Lanzendorfer. Gerade dann, wenn die Zinsen für Sparbücher im Keller sind, bieten Wertpapiere eine gewinnbringende Alternative. „Auch schon bei kleineren Summen zahlt es sich aus, in Wertpapiere oder Fonds zu investierten. Der Finanzdienstleister vergleicht die unterschiedlichen Angebote und sucht die beste Anlageform für Sie“, so Mag. Lanzendorfer.

Hohe Rendite, hohes Risiko

Wer Aktien oder Anleihen kauft, sollte die wichtigsten Risiken kennen. Wichtig ist bei beiden Anlageformen, die Bonität des Emittenten zu prüfen, der Wertpapiere auf den Markt bringt. Auch bei Investmentfonds soll man prüfen, wie risikoreich investiert wird. Als Faustregel gilt: Je höher die Rendite, umso mehr Risiko. „Die Salzburger Finanzdienstleister überblicken den Wertpapiermarkt und können das Risiko einschätzen“, so Mag. Lanzendorfer. „Am besten informieren Sie sich bei einem Beratungsgespräch über diese Anlageformen.“

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